Umstellung auf EMV
EMV –benannt nach den internationalen Kartengesellschaften Europay, MasterCard und Visa – ist eine gemeinsame Spezifikation der Kartengesellschaften für die Abwicklung von Kartenzahlungen mit dem Chip. Bisher wurden in Österreich Kartenzahlungen auch über den Magnetstreifen abgewickelt. Der Chip der Karten ist jedoch fälschungssicher, hierdurch steigt die Sicherheit der Zahlungen enorm.
REA Card hat in der vergangenen Zeit intensiv an einer neuen Software-Version gearbeitet, um die Anforderungen gemäß EMV umzusetzen. Ab sofort werden sämtliche in Gebrauch befindliche REA Card Terminals automatisch mit der neuen Software ausgestattet.
Die Aktualisierungsphase hat bereits begonnen und wird insgesamt einige Wochen in Anspruch nehmen. Aufgrund der großen Anzahl von Terminals kann REA Card keine Einzeltermine pro Terminal nennen.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise, damit die Aktualisierung reibungslos verläuft:
-
Schalten Sie das Terminal nachts bitte nicht ab und stellen Sie sicher, dass es ständig an die Telefonleitung bzw. an das Internet angeschlossen ist.
-
Der vollständige Aktualisierungsvorgang dauert ca. zwei Stunden. Er darf nicht unterbrochen werden, da es sonst zu Funktionseinschränkungen kommen kann.
-
Die Aktualisierungen werden täglich zwischen 22.00 und 6.00 Uhr vorgenommen.
So erkennen Sie, ob Ihr Terminal bereits aktualisiert wurde:
Ob die neue Software in Ihrem Terminal erfolgreich installiert wurde, können Sie feststellen, indem Sie sich die Liste der aktivierten Zahlungssysteme ausgeben lassen (Funktion 97).
Nach Installation der neuen Software, finden Sie nun zu jeder aktivierten Karte eine zusätzliche Zeile »EMV-Chip«. Sie zeigt an, welche Kreditkarten via EMV-Chip verarbeitet werden.
Fehlt dieser Eintrag, wurde die Terminal-Software bei Ihnen noch nicht aktualisiert. Bitte haben Sie in diesem Fall noch etwas Geduld.
 |
 |
|
Ausschnitt aus einer Liste der Zahlungssysteme (Funktion 97) |
|
 |
|
|  |
Was Sie nach der Umstellung auf EMV beachten sollten:
 |
 |
|
So stecken Sie die Chipkarte richtig ein. |
|
 |
|
|  |
-
Bei Chip-Zahlungen verbleibt die Karte immer bis zum Ende des Zahlungsvorganges im Gerät. Entnehmen Sie die Karte erst, wenn Sie vom Terminal dazu aufgefordert werden.
-
Achten Sie immer genau auf die Displaymeldungen: Nach dem Einstecken einer Chipkarte erscheint gegebenenfalls ein Auswahlmenü. Bei ausländischen Kreditkarten kann zwischen den Sprachen Deutsch und Englisch gewählt werden. Falls mehrere Zahlungsarten auf dem Chip gespeichert sind, muss die die gewünschte Zahlungsart gewählt werden.
-
Bei Kreditkartenzahlungen mit Chip kann es vorkommen, dass die PIN der Kreditkarte abgefragt wird. Dies dient der Sicherheit und erfolgt z.B. bei einigen ausländischen Kreditkarten, kann aber auch bei Kreditkarten österreichischer Herausgeber auftreten. In der Anfangsphase wird dies für viele betroffene Kunden zu Verwirrung führen. Ob bei einer Kreditkarte die PIN abgefragt wird, hängt mit Einstellungen des Kartenherausgebers zusammen, auf die REA Card keinen Einfluss hat.
-
Künftig muss genau zwischen Händlerbeleg und Kundenbeleg unterschieden werden. Welcher Beleg für Sie und welcher für Ihre Kunden ist, steht jeweils oben auf dem Bonausdruck. Nach der Umstellung auf die EMV-Software muss bei vielen Terminals die Funktionstaste »F jetzt zwei Sekunden lang gedrückt werden, bevor das Funktionsmenü angezeigt wird. Vor der Aktualisierung war in der Regel nur ein kurzer Tastendruck notwendig. Diese verzögerte Reaktionszeit der Funktionstaste »F« wurde eingeführt, um die versehentliche Auslösung von Funktionen zu vermeiden.
Alle Infos im Detail auch zum Nachlesen und Ausdrucken finden Sie hier: